Corona-Soforthilfen der Bundesländer

Veröffentlicht am: 23.04.2020 | Autor: Lisa Diez-Holz | Kategorie(n): Logistikwissen

Symbolbild für die Corona-Soforthilfen der Bundesländer.

Um die wirtschaftlichen Härten von Corona abzufedern, hat der Bund am 20.3.2020 Soforthilfemaßnahmen beschlossen. Diese Zuschüsse richten sich an Selbstständige, Freiberufler, gemeinnützige sowie gewerbliche Unternehmen bis zu einer gewissen Mindestgröße. Wer konkret gefördert wird, hängt vom jeweiligen Bundesland ab, allerdings kommen viele Logistiker grundsätzlich für die nicht rückzahlbaren finanziellen Hilfen infrage. Wer nicht antragsberechtigt im Sinne der Soforthilfen ist, der findet auf den verlinkten offiziellen Websiten auch Kredite für Selbstständige.

Antragsberechtigt sind in allen Bundesländern Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten. Darunter können unter anderem klassische Speditionen sowie Gründer fallen. Außerdem werden natürlich Selbstständige wie Kraftfahrer und Frachtführer für die Förderung berücksichtigt. In einigen Bundesländern werden auch explizit Forst- und Landwirtschaftsbetriebe genannt oder Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten gefördert. Sie alle können beispielsweise Zuschüsse für laufende Leasingverträge oder Mietkosten beantragen. Eine Übersicht über die Förderbedingungen der einzelnen Ländern, weist die folgende Tabelle aus. Sie führt die zwei grundlegendsten Voraussetzungen auf: die geltenden Obergrenzen bei der Unternehmensgröße, die sich in Vollzeitäquivalenten bemisst, sowie die maximale Fördersumme.

BundeslandMaximale UnternehmensgrößeMaximale FördersummeOffizielle Antragsseite der Länder/Landesbanken
Baden-Württembergbis zu 50 Beschäftigte30.000 Eurozur BaWü-Soforthilfe
Bayernbis zu 10 Beschäftigte50.000 Eurozur bayrischen Soforthilfe
Berlinbis zu 10 Beschäftigte15.000 Eurozur IBB
Brandenburgbis 100 Beschäftigte60.000 Eurozur Soforthilfe via ILB
Bremenbis zu 49 Beschäftigte20.000 Eurozur BAB
Hamburgbis zu 250 Beschäftigte30.000 Eurozur IFB Hamburg
Hessenbis zu 50 Beschäftigte30.000 Eurozur hessischen Soforthilfe
Mecklenburg-Vorpommernbis zu 100 Beschäftigte60.000 Eurozum LFI MV
Niedersachsenbis zu 49 Beschäftigte25.000 Eurozur NBank
Nordrhein-Westfalenbis zu 50 Beschäftigte25.000 Eurozur NRW-Soforthilfe
Rheinland-Pfalzbis zu 30 Beschäftige9.000 Eurozur RP-Soforthilfe
Saarlandbis zu 10 Beschäftigte15.000 Eurozur saarländischen Soforthilfe
Sachsenbis zu 10 Beschäftigte15.000 Eurozur SAB
Sachsen-Anhaltbis zu 50 Beschäftigte25.000 Eurozur IB Sachsen
Schleswig-Holsteinbis zu 50 Beschäftigte30.000 Eurozur IB SH
Thüringenbis zu 50 Beschäftigte30.000 Eurozur TAB

 

Links zu den Soforthilfen der Länder

Welche Bedingungen konkret gelten und wo Sie an Ihr dringend benötigtes Kapital kommen? Die Links zu den Soforthilfen aller 16 Bundesländer im Überblick liefert die Deutschlandkarte:

Sachsen Bayern Berlin Brandenburg Mecklenburg- Vorpommern Baden- Württemberg Hessen Saarland Rheinland- Pfalz Nordrhein- Westfalen Nieder- sachsen Bremen Schleswig- Holstein Sachsen- Anhalt Thüringen Hamburg

Eine Übersicht der Corona-Maßnahmen des Bundes findest Du auch auf der Website des BMWi.